Direkt nach dem letzten Mid-Term Break, lief in Dublin das „(Audi)
Dublin International Film Festival (ADIFF)“. Es war mein erstes Filmfestival
und deshalb wollte ich natürlich besonders viele Filme sehen auch wenn die
Tickets relativ teuer waren. Im Schnitt war ich in dieser Woche jeden Tag im
Kino und habe mal abgesehen von einem Film nur geniale Filme gesehen die mich
auch Tage danach noch beschäftigt haben. Ein Film war einfach nur laaaaaangweilig
und ein Film zwar genial, aber so frech und so provokativ, dass ich nicht weiß
was ich davon halten soll. Aber mal abgesehen von einem Tickets haben sich alle
Tickets total gelohnt! Besonders cool fand ich auch, dass bei manchen Filmen
Schauspieler und Regisseure zu Gast waren. So hatten wir zum Beispiel bei einem
Rumänischen Film, den Regisseur des Filmes zu Gast der nach dem Film noch für
Fragen zur ansprechbar war und ein kleines Interview mit den Zuschauern
geführt. Wir haben uns über den Film und Korruption in Rumänien unterhalten.


Am Dienstag war dann in der Schule die große Gedenkfeier für die Irische 1916 Revolution. Schon das ganze Jahr über, aber besonders in den letzten Wochen ist 1916 das Top Thema in Irland. Im Fernsehen, in Museen, auf der Straße und natürlich auch in den Schulen dreht sich vieles um 1916. Daher gab es am Dienstag eine große Gedenkfeier bei der sich die ganze Schule wie Bürger aus der Zeit verkleidet haben und es in der Mensa eine kleine Veranstaltung gab. Jemand hat die berühmte Rede des Revolutionären Patrick Pearse nachgesprochen und einiger meiner 5th years haben ein kurzes Video über Patrick Pearse und seine Schule gedreht.







In den Schulen war in den ersten zwei Wochen nicht viel los.
Die Arbeit geht mir ein wenig auf den Keks muss ich sagen. Nur eine von den 3
Lehrerinnen hat auch Interesse an mir und unterhält sich mit mir. Klar wenn ich
aktiv den Kontakt suche, unterhalten sich auch die anderen mit mir, bloß habe
ich auch keine Lust ständig selber die Initiative zu ergreifen. Ich habe schon
gedacht, dass man stärker zusammenarbeiten wird. Stattdessen arbeite ich
überwiegend alleine… Also insgesamt nicht so schön, aber was soll’s, es sind ja
nur noch 2 Monate. Die letzten 2 Wochen vor den Ferien, war in Beaufort echt
was los und ein Traaaum Wetter!! Am Dienstag haben unsere „4th years“ ein
Musical aufgeführt. Es war brillant! Aber ich muss zugeben nicht ganz so Mega
überragend wie bei den Jungs. Unser Musical war in der Mensa, da die Schule im
Gegensatz zu Gonzaga kein eigenes Theater hat. Daher waren die Sitze auch nicht
so bequem und die Sicht nicht so gut. Und ich muss sagen, dass das Musical an
sich ein bisschen langweilig war. Mit dem Musical der Jungs konnte ich mehr
anfangen. Aber es war wie gesagt trotzdem super!
Am Montag vor den Ferien, war dann irgendwie totales Chaos,
sodass ich mich mit nur 4 Schülerinnen der 4th years „Unterricht“ gemacht habe.
Da das Wetter so gut war, haben sie mich dann überredet zum Hockey Platz zu
gehen, ein wenig Hockey zu spielen und über ihren Schüleraustausch und das
Musical zu plaudern. Es war ganz witzig, aber ich glaube nicht ganz legal :D.
Kurz darauf gab es dann in der Mittagspause das große Lehrer gegen Schülerinnen
Fußballspiel :D. Während es in der ersten Halbzeit noch relativ zivilisiert
zuging und sich an die Regeln gehalten wurde, war in der zweiten Halbzeit das
totale Chaos angesagt :D. Am Ende ging die Partie 0:0 aus und wir, die Lehrer,
haben 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen!!
Am Dienstag war dann in der Schule die große Gedenkfeier für die Irische 1916 Revolution. Schon das ganze Jahr über, aber besonders in den letzten Wochen ist 1916 das Top Thema in Irland. Im Fernsehen, in Museen, auf der Straße und natürlich auch in den Schulen dreht sich vieles um 1916. Daher gab es am Dienstag eine große Gedenkfeier bei der sich die ganze Schule wie Bürger aus der Zeit verkleidet haben und es in der Mensa eine kleine Veranstaltung gab. Jemand hat die berühmte Rede des Revolutionären Patrick Pearse nachgesprochen und einiger meiner 5th years haben ein kurzes Video über Patrick Pearse und seine Schule gedreht.
Das letzte Highlight vor den Osterferien bzw. mit Beginn der
Osterferien war natürlich der Weltberühmte St. Patricks day!! Es war ein
seeeehhhr langer Tag :D. Ich bin ein wenig früher aufgestanden, da man für eine
guten Platz bereits um 10 in der Stadt sein sollte. Die Parade kam bei uns um
ca. 11 Uhr an und ging gerade einmal eine Stunde. Die Parade war ganz schön,
aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den Mainzer Fastnacht besser finde.
St. Patricks day ist wesentlich „zivilisierter“ und ruhiger als Fastnacht. In
Mainz sind die Leute schon vor der Parade besoffen, es wird überall Musik
gespielt, die Leute tanzen, rufen Helau und sind ausgelassen. In Irland ist
Alkohol auch an St. Patricksday auf der Straße verboten, es wird keine Musik
gespielt und mir hat auch das Helau gefehlt. Die eigentliche Feier ging nach
der Parade los. Die Leute, so auch wir, sind von Pub zu Pub gezogen und haben
uns mehrere Guinness geholt. Ich war von 10 Uhr morgens bis 11 Uhr abends in
der Stadt unterwegs… Mannnn war ich K.O.!! :D Aber es war schon witzig :D.
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