Berühmt berüchtigt in St. Clairs ist die Rektorin. Diese Frau hat schon jetzt
von mir persönlich den Spitznamen „der Diktator“ bekommen :D. Sie ist die
absolute Autorität in der Schule und die Schüler werden auf einmal ganz leise
wenn sie sie sehen. Wenn ich in Beaufort oder Ganzaga sage, dass ich jetzt zusätzlich
in St. Clairs arbeite, dann heißt es immer, „Ja ich habe von der Rektorin
gehört“. Bei ihr ist Disziplin das wichtigste und das merkt man auch :D. Aber
letzten Donnerstag hat sie sogar mal kurz gelächelt!!
Die Kinder in der Schule sind total anstrengend. Die Montagsklasse (8-12 jährige) sind sehr unruhig und 5 der 15 Schüler haben entweder keine oder sehr wenig Lust auf den Deutschunterricht. Und das obwohl er freiwillig ist.... aber vielleicht wurde der ein oder andere zum Deutschunterricht überredet bzw. gezwungen. Aber ich bin optimistisch, dass montags noch besser wird. Das eigentliche Problem sind die Kindergartenkinder am Mittwoch. Auf einmal habe ich einen Riesen-Respekt vor Kindergartenerziehern!!! Das sind keine süßen kleinen Engel, sondern freche kleine Teufel!! Ich habe noch null Unterricht zustande gebracht in zwei Unterrichtsstunden. Besonders die Erstklässler nach dem Kindergarten weigert sich komplett. Am Mittwoch versuche ich mal mit mehr Bildern zu arbeiten... Vielleicht klappt das ja besser. Die Donnerstagsgruppe (wieder 8-12 jährige) macht Riesen-Spaß!!! Die sind motiviert und haben selber Spaß am Unterricht. Die hören auf mich und mit ihnen ist es möglich interessanten Unterricht zu gestalten. Wenn ich die Montagsgruppe. Wenn ich die Montags und Mittwochsgruppen ähnlich motiviert bekomme bin ich sehr zufrieden. Interessant finde ich auch die Routine nach jeder Stunde. Die Schüler stellen sich alle in einer Linie auf und gehen zusammen zum Schultor, wo sie von den Eltern abgeholt werden.
Die Kinder in der Schule sind total anstrengend. Die Montagsklasse (8-12 jährige) sind sehr unruhig und 5 der 15 Schüler haben entweder keine oder sehr wenig Lust auf den Deutschunterricht. Und das obwohl er freiwillig ist.... aber vielleicht wurde der ein oder andere zum Deutschunterricht überredet bzw. gezwungen. Aber ich bin optimistisch, dass montags noch besser wird. Das eigentliche Problem sind die Kindergartenkinder am Mittwoch. Auf einmal habe ich einen Riesen-Respekt vor Kindergartenerziehern!!! Das sind keine süßen kleinen Engel, sondern freche kleine Teufel!! Ich habe noch null Unterricht zustande gebracht in zwei Unterrichtsstunden. Besonders die Erstklässler nach dem Kindergarten weigert sich komplett. Am Mittwoch versuche ich mal mit mehr Bildern zu arbeiten... Vielleicht klappt das ja besser. Die Donnerstagsgruppe (wieder 8-12 jährige) macht Riesen-Spaß!!! Die sind motiviert und haben selber Spaß am Unterricht. Die hören auf mich und mit ihnen ist es möglich interessanten Unterricht zu gestalten. Wenn ich die Montagsgruppe. Wenn ich die Montags und Mittwochsgruppen ähnlich motiviert bekomme bin ich sehr zufrieden. Interessant finde ich auch die Routine nach jeder Stunde. Die Schüler stellen sich alle in einer Linie auf und gehen zusammen zum Schultor, wo sie von den Eltern abgeholt werden.
In den anderen Schulen fühle ich mich sehr wohl und dort läuft
alles super. In Beaufort gebe ich jetzt 1. Mal die Woche 3 Mädels
Privatunterricht. Darauf freue ich mich schon. In Gonzaga sind die 2 und 3.
Klässler im Moment sehr angenehme Klassen. Die 4 Jungs aus der 6. Klasse sind
top motiviert, lernen fleißig und stellen viele Fragen. Sie lernen sehr viel im
Moment und ich denke, dass ich bei ihnen auch eine echte Hilfe bin und ihren
Wortschatz erweitern kann. Die 4. und 5. Klasse sind im Moment das einzige,
kleine Problem... die haben keine Lust irgendwas zu machen und schlafen zu
viel. Mal gucken ob ich interessantere Themen finde.
Ansonsten war ich in den letzten zwei Wochen noch in der Stadt
Bray. Sie ist 1h von Dublin entfernt und hat sogar einen schönen Strand bei dem
im Sommer sogar Menschen schwimmen. Angeblich zumindest. Was ich auch schön
fand waren die vielen kleinen Gassen mit kleinen Cafés und Restaurants. An
diesem Tag hat an einem dieser Cafés eine Frau, ein paar irische Geschichten erzählt.
Die Frau hat erzählt, dass Feen und Kobolde keine süßen kleinen Wesen sind, die
Glück bringen, sondern gefährlich sind und die Iren haben vor dem Christentum
durchaus an ihre Existenz geglaubt. Die Iren hatten früher Angst und Respekt
vor den Feen und Kobolden bis sie irgendwann zu Christen geworden sind. Die
Irischen Emigranten haben dann Feen und Kobolde nach Amerika gebracht und dort
hat man dann, wahrscheinlich aus kommerziellen Gründen, diese Wesen zu süßen
und romantischen Kreaturen gemacht. Die Geschichten über die Kobolde waren oft
recht gewalttätig (so wie die meisten Grimm Märchen eigentlich auch) und hatten
oft einen Sinn (aber nicht immer). Zum Beispiel, sind Feen und Kobolde vor
allem nachts und im Wald aktiv. Deshalb sollte man am besten nachts nicht mehr
rumlaufen und schon gar nicht in den Wald weil das gefährlich ist. Die Frau hat
das sehr spannend erzählt und hat mich motiviert, die Woche darauf ins
Koboldmuseum zu gehen.
Das Koboldmuseum war mit 15€ Eintritt zwar ein bisschen teuer, aber
ich denke es hat sich gelohnt. Die Tour ging durch verschiedene Räume die alle
aufwändig gestaltet wurden und unser Führer und Geschichtenerzähler war sehr
witzig und hat uns noch ein paar spannende Geschichten über Feen und Kobolde
erzählt. Wenn ich wieder Zeit habe, muss ich die mir mal alle aufschreiben!!
Ich hatte leider kein Akku mehr, sodass ich keine Fotos machen konnte... aber
ich hoffe, dass ich naher noch ein paar Fotos von meinen Freunden bekomme.
Zu Schluss war ich noch im Whiskey Museum. Hat auch 15€ gekostet,
war aber nicht ganz so toll wie das Kobloldmuseum. Auch hier gab es eine Tour
mit relativ aufwendig gestalteten Räumen, aber naja Whiskey ist eben nicht so
spannend wie Feen und Kobolde. Whiskey wurde in Irland erfunden und bedeutet Wasser
des Lebens. Ausgesprochen wird es auf Irisch eigentlich ganz anders, aber die
Engländer wussten nicht wie man es richtig ausspricht und haben es Whiskey
ausgesprochen. Der erste Whiskey wurde von Mönchen versehentlich hergestellt.
Ein Mönch der in der arabischen Welt versucht hat die Menschen dort zu Christen
zu bekehren, hat dort die Wasserpfeife/Shisha entdeckt und versucht mit einem
ähnlichen System Bier zu erhitzen damit er im Winter in Irland sozusagen
„Glühbier“ trinken konnte. Dabei hat er wohl versehentlich den Alkohol aus dem
Bier verdampft und so Whiskey hergestellt. Interessant fand ich auch noch eine
andere Geschichte. Als die Briten angefangen haben eine Alkoholsteuer
einzuführen, haben viele Iren ihren eigenen Whiskey hergestellt. Leider ist das
nicht so einfach und kann sehr gefährlich sein. Je nachdem wie man es macht,
bekommt man guten unbedenklichen Whiskey und wenn man es nicht so gut macht
kann man Blind werden oder für ein paar Tage ins Koma fallen. Deshalb, wenn
jemand ins Koma gefallen ist, hat man geglaubt, dass die Person gestorben ist
und sie in ein Grab gelegt. Man hat dann ein paar Tage gewartet und falls die
Person aufgewacht ist, hat man sie aus dem Grab raus geholt. Leider hat man
nicht immer lange genug gewartet, sodass einige Menschen unter der Erde
aufgewacht sind und dann erstickt sind. Einige Grabschänder, die vor ein paar
hundert Jahren viele Gräber zu medizinischen Zwecken geöffnet haben gezeigt das
bei einigen Gräbern die Leute aufgewacht sind und mit den Fingernägeln versucht
haben das Grab wieder zu öffnen.
Nach der Geschichtsstunde haben wir dann auch 4 verschiedene Whiskey probiert. Whiskey trinkt man anscheinend warm und man nimmt immer nur ganz kleine Schlucke damit man den Geschmack bekommt und nicht nur den Alkohol. Ich bin kein Fan von Whiskey. Whiskey verbinde ich dann immer mit reichen Leuten die Zigarre rauchen, hier und da einen kleinen Schluck Whiskey und sich dabei sehr wichtig fühlen. Ich gehe lieber in den Pub und trinke Guinness.
Nach der Geschichtsstunde haben wir dann auch 4 verschiedene Whiskey probiert. Whiskey trinkt man anscheinend warm und man nimmt immer nur ganz kleine Schlucke damit man den Geschmack bekommt und nicht nur den Alkohol. Ich bin kein Fan von Whiskey. Whiskey verbinde ich dann immer mit reichen Leuten die Zigarre rauchen, hier und da einen kleinen Schluck Whiskey und sich dabei sehr wichtig fühlen. Ich gehe lieber in den Pub und trinke Guinness.













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